SPD RV Rheinhessen

2. Rheinhessen-Treffen der SPD - Der rheinhessische Weg heißt Kooperation

Pressemitteilung

SPD diskutiert über die zukünftige Zusammenarbeit in Rheinhessen – Wohnen, Breitbandversorgung und Ausbau der Mobilität als zentrale Themen

Am vergangenen Freitag fand das 2. Rheinhessen-Treffen der SPD auf dem Jakobsberg bei Ockenheim im Landkreis Mainz-Bingen statt. Neben zahlreichen Mitgliedern aus allen vier Gliederungen Rheinhessens (Mainz, Mainz-Bingen, Worms und Alzey-Worms) sind auch viele hochrangige Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten aus ganz Rheinland-Pfalz zum Kloster Jakobsberg gekommen, u.a. Roger Lewentz (Landesvorsitzender), Daniel Stich (Generalsekretär), Doris Ahnen (stellv. Landesvorsitzende und MdL), Michael Ebling (Regionalverbandsvorsitzender und Mainzer Oberbürgermeister), Ernst-Walter Görisch (Landrat Alzey-Worms), Steffen Wolf (1. Beigeordneter Landkreis Mainz-Bingen) und Timo Horst (stellv. Vorsitzender SPD Worms).

Neben vielen guten Gesprächen in gemütlicher Atmosphäre stand auch der Austausch über die bessere zukünftige Zusammenarbeit der vier Städte und Landkreise in Rheinhessen im Mittelpunkt einer vorgelagerten Arbeitssitzung. „Es gibt zwar auch jetzt schon viele gut funktionierende Beispiele für gebietsübergreifende Kooperationen, z.B. bei der kommunalen Müllentsorgung in Mainz und Mainz-Bingen oder im Bereich der Energiewirtschaft in Worms, Alzey-Worms und Mainz.“, berichtet Michael Ebling, Vorsitzender des SPD-Regionalverbandes Rheinhessen. „Trotzdem wollen und werden wir die Zusammenarbeit über die kommunalen Grenzen in Rheinhessen hinweg zukünftig noch weiter intensivieren, um auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet zu sein.

Wir wollen die alltägliche Situation der Menschen in unserer Region verbessern und das bedeutet konkret: überall in Rheinhessen muss das Angebot von bezahlbarem Wohnraum verbreitert werden, wir brauchen bezahlbare Mobilität für Alle und wir wollen ein leistungsfähiges Glasfasernetz für die Gigabyte-Zukunft.“, beschreibt Michael Ebling die Ziele für Rheinhessen.

In all diesen Bereichen werden schon in wenigen Jahren einzelne Kommunen alleine keine Lösungen mehr sicherstellen können, da Veränderungen nicht an den kommunalen Grenzen Halt machen. Hier kommen wir nur durch mehr, bessere und effizientere Vernetzung und Kooperation weiter. Dafür werden wir uns in den anstehenden Gesprächen der vier rheinhessischen Kommunen einsetzen.“ so Michael Ebling.

„Die SPD hat ausdrücklich begrüßt, dass die Landrätin und der Landrat sowie die Oberbürgermeister Rheinhessens die Planungsgemeinschaft Rheinhessen-Nahe beauftragt haben, ein integriertes Mobilitätskonzept für die gesamte Region zu erarbeiten. „Wir wollen aber nicht nur auf die Ergebnisse dieses Konzepts warten, sondern sehen uns bereits heute in der Pflicht zügig zu handeln, insbesondere Vorschläge zum Ausbau des ÖPNV zwischen den Städten und den jeweiligen Landkreisen zu entwickeln. Der öffentliche Nahverkehr in Rheinhessen muss leistungsfähiger werden, er muss aber auch bezahlbar sein. Der ÖPNV der Zukunft ist individueller (z.B. Ruf-Taxi), nutzt die Chancen der Digitalisierung und ist konsequent barrierefrei.“, beschreibt die SPD ihre Ziele.

„Wir wollen Mobilität für alle. Eine funktionierende Verkehrsinfrastruktur ist ein Schlüssel für den Erfolg von Rheinhessen. Starke Wirtschaft und starke Betriebe brauchen gut funktionierende Verkehrswege. Unser Bild von Mobilität der Zukunft berücksichtigt alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer und spielt nicht Einzelne gegeneinander aus. Unser Bild von Mobilität integriert die Bedürfnisse der täglich zur Arbeit pendelnden genauso wie die Anforderungen an eine moderne Logistik, an den umweltschonenden öffentlichen Nahverkehr, den Ausbau der Fahrrad- und Fahrradschnellwege sowie die Schutzbedürfnisse von Fußgängerinnen und Fußgängern.“, so der Regionalverbandsvorsitzende Michael Ebling abschließend.

 

 
 

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