SPD RV Rheinhessen

„Wunderschönes Rheinhessen“ - Geprägt von starken Sozialdemokraten

Pressemitteilung

Rheinhessen - der Landstrich zwischen den Städten Mainz, Bingen, Alzey, Worms und Oppenheim – ist das größte Weinanbaugebiet in Deutschland. Die Menschen hier sind fleißig, strahlen viel Lebensfreude aus und sind sehr gastfreundlich gegenüber Fremden. Wenn es sein muss und ihnen etwas gegen den Strich geht, dann können sie aber auch mal rebellisch sein  und sich gegen Obrigkeiten stellen. In diesem Jahr feiert Rheinhessen seinen 200. Geburtstag mit zahlreichen großen und kleinen Veranstaltungen. Ganz so alt ist die Sozialdemokratie noch nicht, aber immerhin  kann auch sie schon auf stolze 150 Jahre zurückblicken. Grund genug für die SPD in Rheinhessen sich in dieses großes Jubiläum mit einzuklinken und unter dem Motto „Sozialdemokratie in Rheinhessen – 200 Jahre Rheinhessen“ zu einem Treffen auf den Jakobsberg bei Gau-Algesheim (Kreis Mainz-Bingen) einzuladen.

Seit 150 Jahren aktiv

„Mittendrin statt nur dabei“ heißt ein Slogan aus dem Sportfernsehen und dieser passt wie die Faust aufs Auge der rheinhessischen Sozialdemokraten. Das war auch deutlich in der Begrüßungsansprache von Michael Ebling, SPD-Regionalvorsitzender Rheinhessen und SGK-Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz, zu hören. „Wir leben nicht nur in einer schönen Region, wir sind aber auch erfolgreich und seit 150 Jahren aktiv dabei“, rief er den über 200 Genossinnen und Genossen beim Familientreffen auf dem Jakobsberg zu.  Und „das muss was mit unserer Arbeit zu tun haben, die doch ganz erfolgreich ist“, fügte er an. Jeden Tag stellte die SPD unter Beweis, dass sie es besser mache als andere. Aber auf den Lorbeeren ausruhen gilt für Michael Ebling nicht. Nicht nur feiern sei im Jubeljahr angesagt, man müsse sich auch Gedanken machen, wie die Region weiter entwickelt werden könne. Dabei sei man schon auf einem guten Weg. Mit dem Programm „Rheinhessen 4.0“ strebe man die Stärkung von Wirtschaft und Bildung an, Erfolge habe man schon auf dem Sektor der regionalen Energiepolitik vorzuweisen. „Wir haben noch eine Menge zu tun“, stellte der SGK-Landesvorsitzende fest. Er ließ aber auch keinen Zweifel daran, dass das Motto des Treffens – „Rot tut Rheinhessen gut“ – auch auf die Bewältigung der Zukunftsaufgaben zutreffe.

SPD spitze in Rheinhessen

Landtagspräsident Hendrik Hering lobte die gute Arbeit und die Erfolge seiner Parteifreunde in Rheinhessen. Die Landräte in beiden Landkreisen würden seit Jahrzehnten von der SPD gestellt, in vielen Städten und Gemeinden stünden in dieser Region Sozialdemokraten an der Spitze. Rheinhessen sei außerordentlich wirtschaftlich erfolgreich, schreite aber auch in sozialen Belangen voran. „Wir haben einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg geleistet“, meinte Hendrik Hering. Als wichtige Aufgabe für die nahe Zukunft sah der Landtagspräsident, all die Menschen, die sich von der Politik abgewandt hätten, wieder zurückzugewinnen.

Auch der SPD-Fraktionsvorsitzende im rheinland-pfälzischen Landtag, Alexander Schweitzer, hatte lobende Worte für seine rheinhessischen Parteifreunde mit zum Familientreffen gebracht. Die Region sei ein Beispiel dafür, dass man Heimat nicht den Konservativen überlassen dürfe. Das habe auch die Landtagswahl im letzten Frühjahr gezeigt, als die SPD wieder die stärkste Kraft im Lande geworden sei. „Ganz Deutschland schaut auf Rheinland-Pfalz   und fragt uns wie habt ihr das bloß geschafft“, stellte Schweitzer mit einem gewissen stolzen Unterton fest. In Rheinland-Pfalz sei die SPD noch Volkspartei, und Rheinhessen sei dabei ein besonderes Stück Identifikation der rheinland-pfälzischen Sozialdemokraten.

Revoluzzer-Völkchen

Einen geschichtlichen Abriss zum Thema „Mehr als ein Jahrhundert SPD-Rheinhessen“ gab der Historiker Dr. Matthias Ovez-Lenssen. Deutlich wurde dabei, dass sich der Rheinhesse noch nie die Butter so leicht vom Brot nehmen ließ. Die Menschen hätten die Bürgerrechte aus der französischen Zeit gekannt und von außen betrachtet seien Mainz und Rheinhessen immer wie eine Art Revoluzzer-Völkchen angesehen worden. Aus dieser Zeit hätten sich in der Folgezeit auch nach und nach die sozialdemokratischen Ideen durchgesetzt – bis in die heutige Zeit, wie man ja schon den Vorredner hörte.

Der Ehrenvorsitzende der SGK Rheinland-Pfalz, Michael Reitzel, moderierte zum Abschluss des offiziellen Teils eine kleine Talkrunde mit Vertretern aus den vier rheinhessischen Unterbezirken: Staatssekretär Salvadore Barbaro (UB Mainz-Bingen), Eckhard Lenz (UB Mainz), Jens Guth (UB Worms) und Johannes Brüchert (UB Alzey-Worms). Ein launiges Gespräch, das aber auch aufzeigte, wie stark die SPD und ihre Vertreter in der Region verwurzelt sind und sie die Sorgen und Nöte der Menschen kennen und zur Lösung anpacken wollen.

 

 
 

Kontakt

SPD Unterbezirke Mainz und Mainz-Bingen
Jockel-Fuchs-Haus
Klarastraße 15 A
55116 Mainz

Telefon: 06131 - 28286-0
Fax: 06131 - 28286-66 
ub.mainz-stadt(at)spd.de

SPD Unterbezirke Worms und Alzey-Worms
Bebelstraße 55a
67549 Worms

Telefon:    (0 62 41) 5 18 17
Fax :   (0 62 41) 5 48 42
ub.worms(at)spd.de: